Einschlafgeschichte:
Das Kitzel-Monster

Was raschelt da eigentlich jede Nacht unter Leos Bett? Komm mit auf ein lustiges Abenteuer.

🎧 Diese Kinder Hörgeschichte wird individuell für dein Kind erstellt.
Das Kitzel-Monster unter dem Bett

🗣️ Authentischer Erzählstil

Im Gegensatz zu simplen Vorlesegeschichten bietet MyTales ein echtes Hörspiel-Erlebnis: Ein warmer Erzähler führt durch die Handlung, während die Charaktere in lebendigen Dialogen direkt zu deinem Kind sprechen. Das macht jede Nacht zum kleinen Kino im Kopf – inklusive passender Soundeffekte und Musik.

Kapitel 1: Das Geheimnis unter dem Bett

Erzaehlerin: Leo hatte ein Geheimnis. Er hatte Angst vor dem Monster unter seinem Bett. Jede Nacht, wenn Mama das Licht ausmachte, hörte er es knarren und rascheln.
Leo: (flüsternd) Was ist das da unten? Ist da ein Monster?
Erzaehlerin: Leo zog die Decke bis über seine Nase. Er traute sich kaum zu atmen. Plötzlich hörte er ein leises Geräusch, wie ein Husten.
Monster: (hustet leise) Ähäm… Hallo?
Leo: Ein sprechendes Monster! Oh nein! Ich wusste es!
Erzaehlerin: Das Monster raschelte mit seinen Krallen auf dem Holzboden. Leo rutschte tiefer unter die Decke. Das Geräusch kam näher. Was wollte das Monster nur von ihm?
Monster: Psst… bist du noch wach? Ich habe eine Frage.
Leo: (zitternd) Was willst du? Geh weg!
Erzaehlerin: Aber das Monster schien nicht wegzugehen. Es schien sogar neugierig zu sein. Leo wagte es, einen winzigen Spalt unter der Decke hervorzulinsen. Er sah zwei große, leuchtende Augen aufblitzen.
Monster: Ich habe mich verlaufen. Kannst du mir helfen, den Weg nach Hause zu finden?

Kapitel 2: Ein pelziger Kobold

Erzaehlerin: Leo traute seinen Ohren nicht. Ein Monster, das Hilfe brauchte? Das passte gar nicht zu seinen schlimmsten Albträumen. Aber die Augen sahen gar nicht böse aus, eher… traurig.
Leo: Nach Hause? Wo ist denn dein Zuhause?
Monster: (seufzt) Unter der Erde. In einer Höhle mit vielen glitzernden Steinen. Aber ich bin zu weit gekrochen und finde den Eingang nicht mehr.
Erzaehlerin: Leo überlegte. Er war zwar immer noch ein bisschen ängstlich, aber Mitleid war stärker. Was, wenn das Monster wirklich nur den Weg suchte?
Leo: Ich glaube, ich weiß, wo du wohnst! Mama hat mir mal von einer Höhle im Wald erzählt, wo man funkelnde Kristalle finden kann.
Monster: (aufgeregt) Wirklich? Oh, das wäre wunderbar! Kannst du mir den Weg zeigen?
Erzaehlerin: Leo schluckte. Raus aus dem Bett? In der Dunkelheit? Mit einem Monster? Aber das Monster sah ihn erwartungsvoll an. Leo nahm all seinen Mut zusammen. Er kletterte langsam aus dem Bett und stand vor dem Monster. Es war viel kleiner, als er gedacht hatte, und sah eher aus wie ein pelziger Kobold.
Leo: Okay. Aber wir müssen ganz leise sein. Mama soll nichts hören. Komm mit, ich zeige dir den Weg zum Wald.
Erzaehlerin: Gemeinsam schlichen sie zur Haustür. Doch als Leo die Klinke herunterdrücken wollte, hörte er ein lautes Geräusch aus dem Wohnzimmer. Knarz… Knarz… Krach! Was war das denn jetzt?

Kapitel 3: Max und die leuchtenden Punkte

Erzaehlerin: Max versteckte sich unter seiner Decke. Die Nacht war dunkel und unheimlich. Plötzlich hörte er ein Geräusch – ein leises Scharren unter seinem Bett!
Max: (Flüsternd) Was war das? Ein Monster?
Erzaehlerin: Ganz langsam schob Max die Decke ein kleines Stück zur Seite. Seine Augen waren weit aufgerissen. Er sah zwei kleine, leuchtende Punkte in der Dunkelheit unter dem Bett.
Luna: (Leise) Hallo? Ist da jemand?
Erzaehlerin: Max erstarrte. Wer sprach da? Es klang gar nicht wie ein gruseliges Monster. Es klang eher... neugierig.
Max: Wer... wer bist du?
Luna: Ich bin Luna. Ich habe mich hier versteckt. Es war so kalt draußen.
Erzaehlerin: Max atmete zitternd aus. Es war kein Monster! Nur Luna, die kleine Waldmaus, die er manchmal im Garten sah. Aber warum versteckte sie sich unter seinem Bett?

Kapitel 4: Die verirrte Waldmaus

Erzaehlerin: Max wagte es, die Decke ganz herunterzuziehen. Da saß Luna, die kleine Waldmaus, und putzte sich ihre Schnurrhaare. Sie sah ihn mit ihren Knopfaugen an.
Max: Luna? Was machst du denn hier unten? Es ist doch dein Zuhause im Wald!
Luna: (Leise) Ich habe mich verlaufen, Max. Der Wind hat mich so stark gepustet, dass ich nicht mehr wusste, wo ich hin muss. Und dann habe ich dieses warme, kuschelige Loch unter deinem Bett gefunden.
Erzaehlerin: Max schaute Luna mitleidig an. Er hatte sich so vor einem Monster gefürchtet, aber jetzt sah er nur eine kleine, verängstigte Maus.
Max: Keine Sorge, Luna. Du bist hier sicher. Aber du kannst nicht ewig unter meinem Bett bleiben. Meine Eltern würden komische Geräusche hören.
Luna: Aber wo soll ich denn hin? Ich habe Angst vor der Dunkelheit... und den großen Schatten!

Kapitel 5: Die magische Taschenlampe

Erzaehlerin: Max überlegte. Er wollte Luna helfen. Aber wie? Sie hatte Angst vor der Dunkelheit und den Schatten. Er selbst hatte ja auch Angst vor den Monstern unter seinem Bett!
Max: Ich habe auch Angst vor den Monstern unter dem Bett, Luna. Aber vielleicht... vielleicht können wir uns gegenseitig helfen?
Luna: (Neugierig) Wie denn, Max?
Erzaehlerin: Max lächelte. Eine Idee blitzte in seinem Kopf auf. Er erinnerte sich an eine kleine Taschenlampe, die er in seiner Spielzeugkiste hatte.
Max: Warte mal! Ich habe da etwas! Bleib ganz ruhig hier.
Erzaehlerin: Max kroch vorsichtig unter das Bett. Er tastete in der Dunkelheit herum, bis seine Finger etwas Hartes berührten. Es war seine alte Taschenlampe! Mit einem Klick leuchtete ein heller Lichtkegel auf.
Luna: Oh! Was ist das für ein tolles Licht, Max?

Kapitel 6: Licht scheucht Schatten weg

Erzaehlerin: Der Lichtkegel der Taschenlampe vertrieb die Dunkelheit unter dem Bett. Plötzlich sah Max, dass da gar keine Monster waren. Nur ein paar Staubmäuse und ein verlorener Socken. Luna hüpfte aufgeregt auf und ab.
Luna: Schau mal, Max! Dein Licht hat die Schatten weggescheucht! Jetzt sehe ich gar nichts Gruseliges mehr!
Max: (Lachend) Stimmt! Das Licht macht die Angst weg! Vielleicht brauchen Monster ja nur ein bisschen Licht, um zu merken, dass sie gar nicht gruselig sind.
Erzaehlerin: Max richtete den Lichtkegel auf die Wand. Dort tanzten lustige Schatten. Er und Luna kicherten.
Luna: Das ist ja ein Spiel! Ich mag Spiele!
Max: Wir können die Schatten tanzen lassen, Luna! Aber wir müssen leise sein, sonst wachen Mama und Papa auf.

Kapitel 7: Eine helle Idee

Erzaehlerin: Max und Luna spielten eine Weile mit dem Licht und den Schatten unter dem Bett. Sie lachten leise und erzählten sich Geschichten. Max erzählte von seinen Spielsachen und Luna von den Beeren im Wald.
Luna: (Gähnt) Ich bin müde geworden, Max.
Max: Ich auch. Aber ich kann noch nicht schlafen. Ich denke immer noch an die Schatten.
Erzaehlerin: Plötzlich wurde Max eine Idee geboren. Wenn das Licht die Schatten vertreibt und die Angst wegnimmt, dann könnte er die Taschenlampe ja neben sein Bett legen. Dann würde sie die ganze Nacht leuchten und die Monster fernhalten.
Max: Luna, ich habe eine Idee! Ich lege die Taschenlampe hier neben mein Bett. Dann leuchtet sie die ganze Nacht und vertreibt alle Monster und dunklen Schatten. Dann habe ich keine Angst mehr!
Luna: Das ist eine super Idee, Max! Dann kann ich auch besser schlafen, weil ich weiß, dass du keine Angst mehr hast.

Kapitel 8: Gute Nacht, Luna

Erzaehlerin: Max stellte die kleine Taschenlampe auf seinen Nachttisch. Sie warf einen sanften Lichtkegel auf den Boden und ließ die Schatten an der Wand verschwinden. Max kuschelte sich in seine Decke.
Max: So, jetzt bin ich nicht mehr allein mit der Dunkelheit.
Luna: (Leise) Und ich bin auch nicht mehr allein, Max. Danke, dass du mir geholfen hast.
Erzaehlerin: Max lächelte. Er fühlte sich viel besser. Die Angst war fast ganz verschwunden. Er schloss die Augen und schlief langsam ein. Luna, die kleine Waldmaus, kuschelte sich ebenfalls in eine Ecke unter dem Bett und schlief friedlich ein.
Max: (Schläft) Gute Nacht, Luna...
Luna: (Schläft) Gute Nacht, Max...
Erzaehlerin: Die Taschenlampe leuchtete die ganze Nacht und sorgte für ein ruhiges Schlafgemach für Max und seine neue kleine Freundin Luna.

Kapitel 9: Das Geschenk am Morgen

Erzaehlerin: Am nächsten Morgen erwachte Max von den ersten Sonnenstrahlen, die durch sein Fenster fielen. Er blinzelte und schaute sich um. Die Taschenlampe leuchtete noch immer, aber das Tageslicht war stärker.
Max: (Gähnt) Wow, ich habe so gut geschlafen!
Erzaehlerin: Er schaute unter sein Bett. Luna war weg! Aber er fand einen kleinen, glänzenden Kieselstein auf dem Boden. Ein Geschenk von Luna?
Luna: (Leise aus der Ferne) Danke, Max! Ich bin wieder sicher im Wald!
Erzaehlerin: Max lächelte. Er hob den Kieselstein auf und steckte ihn in seine Hosentasche. Er war froh, dass Luna den Weg zurückgefunden hatte. Aber er vermisste sie ein bisschen.
Max: Ich hoffe, ich sehe dich bald wieder, Luna!

Kapitel 10: Mutiger als je zuvor

Erzaehlerin: Max sprang aus dem Bett und zog sich an. Er fühlte sich mutiger als je zuvor. Die Angst vor Monstern war weg. Er hatte Luna geholfen und sie hatte ihm gezeigt, dass man auch in der dunkelsten Nacht einen Weg finden kann.
Max: Mama! Papa! Ich habe gut geschlafen!
Erzaehlerin: Seine Eltern waren überrascht. Normalerweise musste Max lange überredet werden, morgens aufzustehen.
Mama: Das ist ja wunderbar, mein Schatz! Hast du geträumt?
Max: Ja! Von einer kleinen Maus und einem Licht, das die Schatten vertreibt!
Erzaehlerin: Max erzählte ihnen nicht von der Nacht unter seinem Bett. Aber er lächelte, als er an Luna und die Taschenlampe dachte. Er fühlte sich stark und tapfer.

Kapitel 11: Besuch im Garten

Erzaehlerin: An diesem Nachmittag spielte Max im Garten. Er suchte nach Beeren und schaute nach kleinen Tieren. Plötzlich raschelte es im Gebüsch.
Max: Wer ist da?
Erzaehlerin: Aus dem Gebüsch lugte ein kleines, neugieriges Gesicht hervor. Es war Luna, die Waldmaus!
Luna: (Piepsend) Max! Ich habe dich gefunden!
Max: (Überrascht und erfreut) Luna! Du bist es! Ich habe dich schon vermisst!
Erzaehlerin: Luna sprang aus dem Gebüsch und rannte auf Max zu. Sie kuschelte sich an seinen Finger.
Luna: Ich wollte dir nur danken, Max. Seitdem ich weiß, dass du keine Angst mehr hast, habe ich auch keine Angst mehr im Wald. Und dein Licht war so schön!
Max: Das freut mich, Luna! Ich habe auch keine Angst mehr vor den Monstern unter dem Bett. Die Taschenlampe hilft immer!

Kapitel 12: Neue Perspektiven

Erzaehlerin: Max und Luna verbrachten den Nachmittag zusammen im Garten. Max zeigte Luna seine Lieblingsplätze und Luna zeigte Max die versteckten Wege durch das hohe Gras. Sie waren die besten Freunde geworden.
Luna: (Kichernd) Du bist so groß, Max! Kannst du mir zeigen, wie man auf den Baum klettert?
Max: Klar, Luna! Aber pass auf, dass du nicht herunterfällst.
Erzaehlerin: Max hob Luna vorsichtig auf seine Schulter. Gemeinsam erkundeten sie den Garten aus einer neuen Perspektive. Die Sonne schien warm auf ihre Gesichter.
Luna: Wow! Von hier oben sieht alles so anders aus! Und ich kann deine Mama sehen, wie sie Kuchen backt!
Max: Ja, und ich kann sehen, wie weit die Welt ist. Aber ich habe keine Angst mehr, sie zu erkunden.

Kapitel 13: Die hellsten Lichter

Erzaehlerin: Als die Sonne langsam unterging, verabschiedeten sich Max und Luna. Max versprach, Luna bald wieder im Garten zu besuchen und Luna versprach, ihm von den Abenteuern im Wald zu erzählen.
Luna: Bis bald, Max! Danke, dass du mein Freund bist!
Max: Bis bald, Luna! Du bist die beste Freundin, die man sich wünschen kann!
Erzaehlerin: Max ging ins Haus. Er fühlte sich müde, aber glücklich. Er wusste, dass er keine Angst mehr vor der Dunkelheit oder den Monstern unter seinem Bett haben musste. Denn er hatte gelernt, dass Mut und Freundschaft die hellsten Lichter sind, die jede Dunkelheit vertreiben können. Und manchmal, wenn er ganz leise war, konnte er Luna im Wald rascheln hören. Und das machte ihn ganz ruhig und zufrieden.

Kapitel 14: Das Kitzel-Monster-Geheimnis

Erzaehlerin: Leo lag wach im Bett. Draußen knackte ein Ast im Garten. War es das Monster unter seinem Bett?
Leo: (flüsternd) Hallo? Ist da jemand?
Erzaehlerin: Plötzlich hörte er ein leises Rascheln. Ganz nah! Unter seinem Bett!
Max: (flüsternd) Psst! Leo! Bist du wach?
Leo: Max? Was machst du denn hier? Bist du auch wegen dem Geräusch wach?
Max: Ja! Ich glaube, es ist das Monster! Aber keine Sorge, ich habe eine super Idee!
Erzaehlerin: Max hielt etwas Glitzerndes in der Hand. Einen kleinen, silbernen Löffel.
Leo: Ein Löffel? Was sollen wir damit machen?
Max: Monster mögen keine glänzenden Sachen! Wir müssen es nur kitzeln!
Erzaehlerin: Langsam schoben sie den Löffel unter das Bett. Ein leises Kichern erklang.
Monster: Hihihi! Das kitzelt ja!
Leo: Ein Monster, das kichert?
Max: Siehst du! Es ist gar nicht böse!

Kapitel 15: Ein neuer Freund zum Kitzeln

Erzaehlerin: Ein kleines, flauschiges Wesen krabbelte unter Leos Bett hervor. Es hatte große, runde Augen und lange, weiche Fühler.
Monster: Entschuldigung, dass ich euch erschreckt habe. Ich bin nur der kleine Kitzel-Monster.
Leo: Der Kitzel-Monster? Aber warum bist du unter meinem Bett?
Monster: Ich suche immer nach neuen Leuten zum Kitzeln! Aber ich mag keine lauten Geräusche. Deshalb bin ich leise.
Max: Das verstehe ich. Und wir haben Angst vor Monstern, die uns erschrecken.
Erzaehlerin: Leo schaute das Monster genauer an. Es sah gar nicht gruselig aus, eher lustig.
Leo: Du kitzelst also gerne? Das ist ja toll! Ich mag auch gerne kitzeln!
Monster: Wirklich? Dann lass uns Freunde sein! Wir können zusammen kitzeln!
Erzaehlerin: Von diesem Tag an hatte Leo keine Angst mehr vor Monstern. Denn er wusste, dass das Monster unter seinem Bett nur ein Freund zum Kitzeln war. Und manchmal, wenn er ganz leise war, hörte er ein leises Kichern aus der Nähe seines Bettes. Und dann wusste er: Der Kitzel-Monster ist da!

Warum MyTales für die Nacht?

Persönlicher Mut Themen wie Angst vor der Dunkelheit werden spielerisch und lösungsorientiert verarbeitet.
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